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Baugruppe Gartenheim

Baugruppe Gartenheim

41a Baugruppe Gartenheim (c) Niklas Schnaubelt
Gart Pavlac(c)bruno Sandbichler
Gart Städtebau(c)bruno Sandbichler

Das Wohnprojekt verbindet die Idee der klassischen Wiener Reihenhaussiedlung mit modernen, mehrgeschossigen Häusern und großzügigen Freiräumen. Zentrales Element ist die dreigeschossige Pavlač, die als verbindender Schwellenraum Begegnung ermöglicht, den Austausch stärkt und zugleich Rückzug und Privatheit schafft.

Das Open House Wien Erlebnis

Wie lässt sich die Idee des Reihenhauses in ein mehrgeschossiges Wohnensemble übersetzen? Im Rahmen von OPEN HOUSE WIEN erhältst du Einblicke in das Projekt mit seinen Gartenhöfen, Gemeinschaftsräumen und der markanten Pavlač und erfährst, wie nachhaltiges und gemeinschaftliches Wohnen in der Seestadt umgesetzt wird.

Beschreibung

Das Projekt entwickelt in einem traditionsreichen Kontext eine zeitgemäße Wohnform, die die benachbarte Reihenhaussiedlung von Roland Rainer aufnimmt und in mehrgeschossige Baukörper übersetzt. Die kleinteilige Körnung des Viertels bleibt erhalten, während hochwertige Wohnungen mit mehrseitiger Belichtung und privaten Freiräumen entstehen. Das Konzept basiert auf dem Zusammenspiel von Wohnen und Freiraum. Jede Einheit verfügt über einen Gartenhof, eine Loggia oder eine Terrasse, während versetzte Freibereiche Rückzugsmöglichkeiten innerhalb der gemeinschaftlichen Struktur schaffen. Die dreigeschossige Pavlač bildet den adaptierbaren Übergangsbereich zwischen den Häusern und unterstützt sowohl individuelles Wohnen als auch das Zusammenleben der Bewohner:innen. Ergänzt wird das Ensemble durch ein vielfältiges Angebot gemeinschaftlich genutzter Räume. Ein Grätzelraum mit Küche, Werkstatt, Bibliothek, Cardioraum, Yogaraum und Sauna sowie gemeinschaftliche Terrassen und Gärten schaffen Orte für Austausch und gemeinsame Aktivitäten. Die Freiraumgestaltung orientiert sich an den Prinzipien der Permakultur und verbindet naturnahe, produktive und pflegeleichte Elemente. Hügelbeete und Kletterpflanzen definieren die Übergänge zwischen öffentlichen und privaten Bereichen und tragen zur grünen Identität des Projekts bei. Auch die Materialwahl und die technische Umsetzung folgen einem nachhaltigen Ansatz. CO₂-reduzierte Betonfertigteile, sägeraue Lärchenholzfassaden, farbige Putzflächen und Sichtbeton prägen das Erscheinungsbild. Ergänzt wird das Konzept durch vorgefertigte Haustechnik, modulare Holzbauteile, Grundwasserwärmepumpen und eine Photovoltaikanlage. Als Energiegemeinschaft versorgen die Bewohner:innen die Anlage gemeinsam und schaffen so ein zukunftsfähiges Wohnensemble, das ökologische, soziale und räumliche Qualitäten miteinander verbindet. Text: OPEN HOUSE WIEN, Quelle: Bruno Sandbichler © Fotos: Niklas Schnaubelt, Bruno Sandbichler Weitere Akteur:innen: Landschaftsarchitektur - simzim GmbH & Co KG, Bauphysik/Gebäudetechnik/Tragwerksplanung - Mischek Ingenieure, Bauträger:innen/Bauherr:in - GARTENHEIM/reg.Gen.m.b.H., Generalunternehmen - STRABAG

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