
Töpfelhaus
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© Rupert Steiner
Das Baugruppenprojekt Assemblage Niklas Eslarn verbindet nachhaltiges Bauen, gemeinschaftliches Wohnen und soziale Vielfalt. Holz, Lehm und Stroh prägen die ressourcenschonende Architektur, während gemeinschaftlich entwickelte Freiräume Begegnung und Austausch fördern. Das Projekt zeigt neue Wege für eine vielfältige und zukunftsfähige Nachbarschaft.
Der Rundgang durch die Assemblage Niklas Eslarn vermittelt Einblicke in die unterschiedlichen Bauweisen des Projekts. Zu entdecken sind Gebäude in Holz- und Massivbauweise, gemeinschaftlich genutzte Freiräume sowie architektonische Lösungen, die das Zusammenleben der Bewohner:innen unterstützen.
Unmittelbar neben der Seestadt Aspern gelegen, setzt das integrative Baugruppenprojekt Assemblage Niklas Eslarn neue Maßstäbe im urbanen Wohnungsbau. Das Projekt richtet sich an eine vielfältige Bewohnerschaft, ausdrücklich auch an Menschen, die noch nicht so lange in Österreich leben, die der Wunsch nach einer lebendigen und unterstützenden Gemeinschaft verbindet. Die Architekturbüros RfM Räume für Menschen Architektur und skstadtplanung&architektur entwarfen sieben Baukörper mit insgesamt 31 geförderten Wohnungen und gemeinschaftlich genutzten Flächen. Die Gebäude wurden einerseits in Holzbauweise mit Stroh und Lehm und andererseits in Massivbauweise aus Ziegelit-Fertigteil errichtet und fügen sich harmonisch in die grüne Umgebung ein. Balkone und Terrassen erweitern die Wohnungen nach außen, während außenliegende Laubengänge im Holzbau und innenliegende Stiegenhäuser im Massivbau die Erschließung übernehmen. Nachhaltige Materialien wie Holz, Lehm und Stroh tragen nicht nur zu einer ressourcenschonenden Bauweise und einer reduzierten CO₂-Bilanz bei, sondern schaffen auch ein angenehmes und gesundes Raumklima. Gleichzeitig fördern gemeinschaftlich entwickelte Freiräume den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Hausgemeinschaft. Assemblage Niklas Eslarn versteht sich als Pilotprojekt für innovativen und nachhaltigen Wohnbau und zeigt, dass Holz-Stroh-Lehm-Konstruktionen auch im geförderten Wohnbau realisiert werden können. Damit wird deutlich, dass sich soziale Verantwortung, ökologische Bauweise und gemeinschaftliche Wohnformen sinnvoll zu einer vielfältigen und zukunftsfähigen Nachbarschaft verbinden. Text: Olivia Dudkowski, © Fotos: Rubert Steiner Weitere Akteur:innen: Landschaftsarchitektur - Idealice Landschaftsarchitektur, Bauphysik/Gebäudetechnik/Tragwerksplanung - Dr. Ronald Mischek ZT GmbH, Soziale Begleitung - Andrea Schaffar/Projektbüro XO OG/Rachida Toubal, Generalplanung - RfM_Räume für Menschen Architektur/skstadtplanung&architektur, Bauherr:in/Bauträger:innen - GARTENHEIM, Generalunternehmen - NAG Projektentwicklung GmbH/Weissenseer Holz-System-Bau GmbH, Vermessungsbüro - KOPA - Korschineck & Partner Vermesssungs ZT-GmbH, Erdbau - Magyer Betriebs GmbH, HKLS - Temperis GmbH, Baustoffkontrolle - bauX/forschung und Beratung gmbh, Bodengutachter - GB ZT GmbH/Solution Possible/Brandschütz GmbH, Fertigteilbau - MABA Fertigteilindustrie GmbH, Fenster - Felbermayer Fenster & Türen Vertrieb GmbH, PR-Konstr - Karo Metall GmbH, Elektro - eoelectro Elektrotechnik, Architektur-Auszeichnungen: 1. Preis Bauträgerwettbewerb Baugruppen
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