
Töpfelhaus
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© Hertha Hurnaus
Mitten im neuen Stadtteil Village im Dritten verbindet das Wohnprojekt Vis-à-Vis geförderten Wohnbau mit einer Baugruppe und gemeinschaftlichen Nutzungen. Offene Laubengänge, begrünte Dachterrassen und vielfältige Begegnungsräume schaffen Orte des Austauschs und machen nachhaltiges Wohnen im Alltag erlebbar.
Der Rundgang führt durch das bereits bezogene Wohnhaus Vis-à-Vis im neuen Stadtentwicklungsgebiet auf dem Gelände des ehemaligen Aspangbahnhofs. Zu entdecken sind die offenen Laubengänge, gemeinschaftlich genutzte Räume und Dachterrassen sowie das Zusammenspiel von Baugruppe und gefördertem Wohnbau.
Auf dem Gelände des ehemaligen Aspangbahnhofs entsteht mit dem Village im Dritten ein neues Stadtquartier. Eines der bereits fertiggestellten Gebäude ist das Vis-à-Vis, das unterschiedliche Wohnformen unter einem Dach vereint. Im Nordtrakt befindet sich die Baugruppe Vis-à-Wien, während die Ost- und Westtrakte konventionelle geförderte Wohnungen beherbergen. Zwischen den einzelnen Gebäudeteilen liegen gemeinschaftlich genutzte Räume, die den Austausch zwischen den Bewohner:innen fördern und eine nachbarschaftliche Durchmischung ermöglichen. Offene, nach Süden orientierte Laubengänge verbinden die Wohnungen miteinander und schaffen zusätzliche Aufenthaltsbereiche. Ergänzt wird das Angebot durch begrünte Dachterrassen und weitere gemeinschaftliche Freiräume. Das Projekt setzt auf eine ressourcenschonende und klimafreundliche Bauweise. Das Gebäude wurde als Holzhybridkonstruktion errichtet, bei der die jeweiligen Eigenschaften von Holz und Stahlbeton gezielt kombiniert werden. Dadurch verbindet das Vis-à-Vis ökologische Anforderungen mit hoher baulicher Qualität. Auch die Energieversorgung folgt einem nachhaltigen Konzept. Über quartierseigene Erdwärmesonden wird das Gebäude im Winter beheizt und in den Sommermonaten gekühlt. Die Verbindung aus gemeinschaftlicher Planung, innovativer Bauweise und erneuerbaren Energieträgern macht das Vis-à-Vis zu einem Beispiel dafür, wie zeitgemäßes und nachhaltiges Wohnen in einem neuen Stadtteil gestaltet werden kann. Text: OPEN HOUSE WIEN, Quelle: einszueins, © Fotos: Hertha Hurnaus Weitere Akteur:innen: Landschaftsarchitektur - Carla Lo, Bauherrin - Schwarzatal Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsanlagen GmbH, Interdisziplinäre Projektbegleitung - realitylab
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