
Töpfelhaus
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© Paul Ott
Mit dem STADTREGAL entsteht im neuen Stadtentwicklungsgebiet Village im Dritten ein Wohnprojekt, das zeitgemäße Wohnformen, gemeinschaftliches Leben und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander verbindet. Die Anlage vereint Wohnen, Arbeiten und soziale Angebote und zeigt, wie ein neues Stück Stadt wachsen kann.
Der Rundgang führt durch das neue Quartier im 3. Wiener Gemeindebezirk und eröffnet Einblicke in das Gebäude mit seinen gemeinschaftlichen Freiräumen, begrünten Dachgärten und vielseitigen Nutzungen. Zu entdecken sind die Wohnbereiche, Arbeitsräume und soziale Einrichtungen, die das Zusammenleben im Stadtteil prägen.
Das STADTREGAL besteht aus vier miteinander verbundenen Baukörpern, die sich um einen geschützten Innenhof gruppieren und vielfältige Wohn- und Begegnungsräume schaffen. Das markante Gebäude entlang der Straße bildet das Gesicht des Projekts und vermittelt zwischen der dynamischen Umgebung entlang der Bahntrasse und den ruhigeren Bereichen des Quartiers. Die Architektur reagiert auf die besondere Lage und die sonnige Westausrichtung, wodurch helle Wohnungen und attraktive Gemeinschaftsflächen entstehen. Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die Schaffung von leistbarem und zukunftsorientiertem Wohnraum, insbesondere für junge Menschen. Flexible Grundrisse ermöglichen unterschiedliche Wohnformen und können an veränderte Lebenssituationen angepasst werden, etwa für Homeoffice, Familienzuwachs oder neue Bedürfnisse im Alltag. Über das Wohnen hinaus versteht sich das Gebäude als Ort des Austauschs und der Nachbarschaft. Begrünte Dachgärten, gemeinschaftliche Freiräume, mietbare Mikro-Büros sowie gastronomische Angebote und nachhaltige Mobilitätskonzepte erweitern die Nutzungsmöglichkeiten. Ergänzt wird das Ensemble durch soziale Einrichtungen wie die Volkshilfe mit Jugendtreff und die MA 11 – Wiener Kinder- und Jugendhilfe. Auch ökologische Aspekte spielen eine wesentliche Rolle. Neben der Begrünung und der nachhaltigen Gestaltung der Freiräume verfügt das STADTREGAL über die erste Urinseparationsanlage dieser Größenordnung in einer Wiener Wohnanlage. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zu einem ressourcenschonenden Umgang mit Wasser und Nährstoffen und zeigt neue Wege für nachhaltiges Bauen und Wohnen in der Stadt auf. Text: OPEN HOUSE WIEN, Quelle: heri&salli, GERNER GERNER PLUS, © Fotos: Paul Ott Weitere Akteur:innen: Landschaftsarchitektur - Carla Lo, Gebäudetechnik - Obkircher plus, Tragwerkplanung - DSP Ziviltechniker GmbH, Bauphysik - Kern+Ingenieure Ziviltechniker GmbH, Bauträger:innen/Bauherr:in - ARWAG, Generalunternehmen - Voitl Architektur-Auszeichnungen: DGNB Gold, DGNB Quartierszertifizierung, Greenpass Gold
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