
Töpfelhaus
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© Sebastian Haumer / Eric Sviratchev
Ein zukunftsweisendes Wohnprojekt in den Weinbergen von Maria Enzersdorf, das Generationen verbindet. Ein nachhaltiges Architekturkonzept mit starker CO₂-Bindung, das Mensch und Natur harmonisch zusammenbringt. Ein Ort, an dem gemeinschaftliches Erleben und ökologische Verantwortung im Mittelpunkt stehen.
Entdecke die durchdachten Übergänge zwischen privaten Wohnräumen und gemeinschaftlich genutzten Zonen sowie den für alle zugänglichen Garten und das prägende architektonische Element der großzügigen Sunsquare-Sonnensegel, die den Außenraum flexibel bespielen. Nutze die Gelegenheit einer exklusive Fachführung durch den Architekten und Bauherrn.
Was braucht generationsübergreifendes Wohnen? Die humanistisch motivierte Antwort: Individuelle Lösungen, die die Bedürfnisse aller Bewohner:innen mit Expertise und Herz bis ins Detail berücksichtigen. Das Konzept transferiert die Idee des landwirtschaftlichen Auszugshauses, das einst die Teilhabe am Familienverband auch im Alter sicherstellte, in die Gegenwart: Die beiden durch eine unterirdische Gemeinschaftsfläche verbundenen Wohngebäude ermöglichen ein bedarfsgerechtes Miteinander für Großeltern, Eltern und Kinder gleichermaßen: Man kann Zeit und Raum jederzeit miteinander teilen, muss aber nicht. Auch die Gartenflächen loten die Möglichkeiten von Gemeinschaftlichkeit und Privatheit perfekt aus. Der Pool zieht sich als sommerliche Begegnungszone über das gemeinsame Grundstück. Eine mit mediterranen Fliesen verkleidete Trennmauer auf den Terrassen sorgt für Urlaubsflair und ermöglicht zugleich ungestörten Rückzug. Das Thema Nachhaltigkeit begegnet als konsequent umgesetztes Anliegen: Die beiden Holzmassivhäuser binden CO₂ von 350.000 km Autofahrt und damit 150 Jahre Sauerstoff für einen Menschen. Eine in die Dachhaut integrierte PV-Anlage bleibt nahezu unsichtbar, Einfriedungen und Zäune werden dank cleverer Gartengestaltung überflüssig. Das freut nicht zuletzt die Rehe: Die durchlässigen Grenzen mit ihren bepflanzten Steinen und Hügeln sichern der Tierwelt weiterhin ihren gewohnten Lebensraum. Ein naturnahes wie achtsames Zusammenleben, das auch an grauen Tagen keine Langeweile kennt. Text: JOSEP Architekten, © Fotos: Sebastian Haumer / Eric Sviratchev Akteur:innen: Architektur/Innenarchitektur/Landschaftsarchitektur - JOSEP Architekten / JOSEP ZT GMBH, Bauherr - Sebastian Haumer
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