
Töpfelhaus
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© Daniel Dutkowski
Wo einst die berühmten Drexler-Fässer gefertigt wurden, ist heute ein Ort des Wandels entstanden. Das Reallabor Fassfabrik verbindet die Geschichte des historischen Industriestandorts mit Kunst, Forschung und kreativer Zwischennutzung und zeigt, wie Leerstand zu einem lebendigen Zukunftsraum werden kann.
Entdecke die ehemalige Drexler-Fassfabrik und erlebe, wie aus einer historischen Industrieanlage ein Ort für Kunst, Forschung und gemeinsames Gestalten geworden ist. Im Rahmen der Führung erhältst du Einblicke in die Historie des Hauses sowie seine aktuelle vielfältige Nutzung.
Vor mehr als 160 Jahren hallten in der Fassfabrik Hämmer, Sägen und Hobel. Hier entstanden die berühmten Drexler-Fässer, die in zahlreichen Brauereien zum Einsatz kamen und den Standort zu einem Zentrum für Handwerkskunst, Erfindergeist und industrielle Innovation machten. Auch wenn die Produktion längst eingestellt wurde, prägt diese Geschichte den Ort bis heute. Aus der ehemaligen Industrieanlage in Wien-Liesing ist das Reallabor Fassfabrik entstanden – ein Ort, an dem Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen. Seit 2024 werden die historischen Hallen schrittweise mit neuen Nutzungen belebt. Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Handwerker:innen, Studierende und Unternehmer:innen arbeiten hier Tür an Tür und entwickeln gemeinsam neue Ideen und Projekte. Das Nutzungsspektrum reicht von Künstlerateliers und Workshops über universitäre Forschungsprojekte bis hin zu Initiativen für urbane Produktion, soziale Innovation und nachhaltiges Bauen. Ausstellungen und Veranstaltungen ergänzen das Angebot und machen die Fassfabrik zu einem offenen Ort des Austauschs und der Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Experimentieren: Ideen werden nicht nur diskutiert, sondern unmittelbar erprobt und weiterentwickelt. Unterschiedliche Disziplinen und Generationen kommen zusammen und nutzen den ehemaligen Industriestandort als Plattform für neue Formen des Arbeitens und Produzierens. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie kreative Zwischennutzung Leerstand transformieren und neue Räume für Kultur, Forschung und gesellschaftliche Innovation schaffen kann. Text: Sabine Maier, © Fotos: Sabine Maier
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