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Atelier Z57
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© wbv-gpa
Mit Sophie 7 entstand auf dem Areal des ehemaligen Sophienspitals ein neues Stadtquartier, das historische Bausubstanz mit zeitgemäßem, gefördertem Wohnbau verbindet. Wohnen, Bildung, Kultur und öffentliche Freiräume greifen ineinander und schaffen einen lebendigen Ort für das Grätzl.
Erlebe den spannenden Mix aus sorgfältig saniertem, historischen Pavillon und sozialem Wohn-Neubau in bester Innenstadtlage. Der Rundgang führt durch das neue Wohnquartier bis auf die gemeinschaftlich genutzten Dachflächen des historischen und neuen Gebäudes mit Urban Gardening, Hochbeeten und Photovoltaikanlage. Von hier eröffnet sich eine neue Perspektive auf die Ikone Westbahnhof.
Das ehemalige Sophienspital wurde zu einem offenen Stadtbaustein mit einer klaren architektonischen Haltung weiterentwickelt. Anstelle einer abgeschlossenen Krankenhausanlage entstand ein durchlässiges Ensemble, das den Bestand respektvoll weiterdenkt und durch zeitgenössische Elemente ergänzt. Der sensible Umgang mit den denkmalgeschützten Pavillons macht die Geschichte des Ortes weiterhin ablesbar, während neue Baukörper das Quartier verdichten. Besonderes Augenmerk galt der Vernetzung mit dem umliegenden Stadtraum. Neue Wege und Plätze öffnen das Areal und schaffen fließende Übergänge zum Grätzl. Gemeinschaftlich nutzbare Dachflächen, Urban Gardening und begrünte Aufenthaltsbereiche erweitern den Wohnraum und fördern das Miteinander der Bewohner:innen. Sophie 7 zeigt beispielhaft, wie sich Bestandserhalt und zeitgemäße Stadtentwicklung verbinden lassen. Das Projekt versteht Nachhaltigkeit nicht nur als technische Aufgabe, sondern auch als bewussten Umgang mit vorhandener Architektur und als Beitrag zu einem lebendigen, zukunftsfähigen Stadtraum. Das Projekt „Sophie 7“ ist außerdem eines der Vorzeigeprojekte der Initiative „100+ Projekte Raus aus Gas“ der Abteilung Energieplanung der Stadt Wien. Die Initiative wird von der Klima- und Innovationsagentur Wien begleitet und unterstützt und zeigt, wie der Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung im Gebäudebestand gelingt. Text: OPEN HOUSE WIEN, Quelle: wbv-gpa, © Fotos: wbv-gpa Akteur:innen: Architekt Martin Kohlbauer, Praschl-Goodarzi Architekten, Bauträger:innen - Wohnbauvereinigung für Privatangestellte, Bauherr:innen - Sozialbau, WBV-GPA, Generalunternehmen - Swietelsky
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